HAMBURGER WIRTSCHAFT 05 / 17
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FOTOS: ULRICH PERREY
E
in Donnerstag um 9 Uhr im Prü-
fungszentrum am Mönkedamm: 16
junge Erwachsene sitzen hoch kon-
zentriert vor einem Blatt Papier. Während
draußen die Bahnen der U3 vorbeirau-
schen, lösen sie Matheaufgaben. 40 Minu-
ten Zeit haben sie für den ersten Teil die-
ses Tests. Ihr Ziel ist ein Ausbildungsplatz.
Die Berufswünsche reichen von Fachinfor-
matiker für Systemintegration und Spedi-
tionskaufmann über Kauffrau für Büro-
management bis hin zumMechatroniker.
Der schriftliche, berufsbezogene Test
dauert vier Stunden. Er ist Teil eines stan-
dardisierten Auswahlverfahrens und soll
in erster Linie die Fähigkeiten des Einzel-
nen aufzeigen. Elf Bewerber werden den
Test an diesem Tag bestehen. Das heißt,
sie werden von den Mitarbeitern der Han-
delskammer anschließend zu Gesprächen
eingeladen und in den Bewerberpool auf-
genommen.
Integrierter Ausbildungsservice (IN-
TAS) heißt dieses Angebot der Handels-
kammer, das es nun seit zehn Jahren gibt.
Es sind meist kleine und mittelständische
Unternehmen, die INTAS nutzen. „Wir hel-
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Gesucht und gefunden
Seit zehn Jahren vermittelt der Integrierte Ausbildungsservice (INTAS)
der Handelskammer passende Auszubildende an Unternehmen. Vor allem
kleinere Betriebe können darüber qualifizierten Nachwuchs finden.




