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Dipl.-Ing. Fr. Bartram GmbH & Co. KG
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MITGLIED GÜTEGEMEINSCHAFT BETON
im Industrie- undGewerbebau
verschiedenen Interessen genau zu sehen,
gemeinsam mit allen Parteien an einem
Strang zu ziehen, zu vermitteln und Kom
promisse zu finden.“
Alles begann Ende 2014. Der erste
Bauabschnitt sah eine Umgestaltung des
südlichen Eppendorfer Baums vor. Ins
besondere ging es um den barrierefreien
Zugang zur U-Bahnstation über einen
Fahrstuhl und die daraus resultierenden
planerischen Folgen, also den Wegfall von
Parkplätzen. Keiner der ansässigen Ge
werbetreibenden hätte sich je träumen las
sen, einmal Teil einer Gegenwehr zu sein.
Doch um ihre Position zu stärken, hatten
sie bereits zuvor mit Anwohnern zusam
men die Initiative „Hände weg vom Klos
terstern“ gegründet.
Unabhängig vom Unmut der Händler
vor Ort war die Handelskammer bereits
zu diesem Zeitpunkt über die Baupläne
informiert. Denn nachdem sich immer
wieder Unternehmer meldeten, die ganz
plötzlich durch Baustellen vom Verkehr
abgeschnitten waren, erkämpfte sich die
Kammer in den 1980er-Jahren ein Mit
spracherecht bei der städtischen Verkehrs
planung. Ziel war und ist es, die Interes-
sen der Gewerbetreibenden bei solchen
Planungen zu vertreten.
Nachdem Claus Tiedemann erstmals
von den Umbauplänen am Klosterstern
erfuhr, wurde er sofort aktiv: Er nahm
Stellung gegenüber dem Landesbetrieb
Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG),
der zur Verkehrsbehörde gehört, und for
derte die Berücksichtigung einer Ladezone
am südlichen Eppendorfer Baum.
Ende 2015 veröffentlichte der LSBG
die Gesamtplanungen zur Umgestaltung
des Kreisels. Sie sahen weiterhin Umbau
ten am südlichen Eppendorfer Baum vor.
Die Argumentation der Verkehrsbehörde:
Der Kreisverkehr sei in die Jahre gekom-
Nina Groth
nina.groth@hk24.deTelefon 36138-683
„Natürlich macht sich die
Kammer für den Einzelhandel
stark und hilft, wo sie kann“
CLAUS TIEDEMANN
Berater bei der Handelskammer
men, die Fahrbahn sanierungsbedürftig
und vor allem gebe es aufgrund der Ge
staltung des Kreisels mit den innen lie
genden Parkplätzen zahlreiche Unfälle.
Im Zuge des Umbaus sollten daher
Bügel zwischen den Bäumen sowie zahl
reiche Poller angebracht werden. Zudem
sollte sich die Zahl der Parkplätze auf
dem Kreisel reduzieren – und zwar von
90 auf nur noch 37 Längsparkplätze.
Vertreter der Initiative „Hände weg
vom Klosterstern“ wandten sich an die
Handelskammer. Deren Mitarbeiter be
gutachteten die Planungen, nahmen er
neut Stellung und machten sich im Ge
spräch mit dem LSBG für die Interessen
der Händler stark.
Die gemeinsamen Bemühungen der
Handelskammer und der Initiative zahl
ten sich schließlich aus. „Die Verkehrsbe
hörde entschied: Der Klosterstern bleibt
wie er ist – und damit bleiben auch die
90 Parkmöglichkeiten, die für den Ein
zelhandel in der Gegend so wichtig sind“,
freut sich Claus Tiedemann. Weiter sagt
der Handelskammer-Mitarbeiter: „Und
auch eine Ladezone am südlichen Eppen
dorfer Baum wird beim barrierefreien
Ausbau der U-Bahnstation berücksich
tigt. Weiteren Gesprächsbedarf gibt es
allerdings noch hinsichtlich des Radwegs
am Eppendorfer Baum.“
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