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Von der Form her erinnert es an eine Mischung aus U-Boot und Seifenkiste. Und es

sind definitiv mindestens zwei Blicke nötig, um zu erkennen, was sich unter dem hel-

len Pappelholz verbirgt. Denn eigentlich steckt darunter ein Liegefahrrad. Healy heißt

das ungewöhnliche, 2,6 Meter lange Gefährt. Gebaut hat es der Holzbildhauer Kilian

Kreuzinger, der damit am Wettbewerb „Holz bewegt“ teilgenommen hat.

Die Initiative für diesen Wettbewerb ging 2007 von Lehrern und ehemaligen Schü-

lern der Gewerbeschule für Holz, Farbe und Textil in Hamburg aus. In diesem Jahr

sind 72 Bewerbungen von Schülern, Auszubildenden, Tischlermeistern, Gesellen und

Künstlern aus Norddeutschland eingegangen. Eine Jury aus Design- und Möbelfach-

leuten hat 48 Entwürfe ausgewählt. Diese sind derzeit im Museum der Arbeit in Barm-

bek

( www.museum-der-arbeit.de

)

zu sehen.

Darunter befinden sich Ess-, Couch- und Schreibtische sowie Hocker, aber auch

hölzerne Koffer und Spielzeug. So hat beispielsweise eine Schülerin der 6. Klasse des

Eric-Kandel-Gymnasiums in Ahrensburg zusammen mit Freunden einen Murmel-

bahn-Turm gebaut. Das Beste an dieser Ausstellung: Alle Exponate dürfen auch ange-

fasst und ausprobiert werden. Und wer sein eigenes handwerkliches Geschick im Um-

gang mit Holz testen will, hat dazu an den „Tagen des Holzes“ am 5. und 6. Mai von

10 bis 19 Uhr Gelegenheit.

Kultur unternehmen

Anfassen ausdrücklich erlaubt

Noch bis zum 25. Juni zeigt das Museum der Arbeit

in Barmbek ungewöhnliche Holzarbeiten.

Unterstützt Ihr Unternehmen Ausstellungen, Lesungen und andere Kulturveranstaltungen in Hamburg?

Dann schreiben Sie uns an

redaktion@hamburger-wirtschaft.de

. Weitere Informationen zum Thema

unternehmerische Kulturförderung sowie zu den Ausstellungen der Reihe „Kunst in der Handelskam-

mer“ finden Sie unter

www.hk24.de/kultur

und

www.hk24.de/kunst

Mit seinem Fahrrad fällt Kilian Kreuzinger definitiv auf. Welches Fahrrad, fragen Sie sich jetzt? Es ver-

birgt sich unter dem Pappelholz. Healy heißt dieses seltsame Gefährt. Und auch Max Bathow hat nicht

einfach nur einen Kicker gebaut. Legt man eine Platte darauf, wird daraus ein Esstisch

Von der Vision

zum Projekt.

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