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sonders viele Geschäftsleute zum ersten
Flieger wollen, wird es schon mal eng“,
sagt sie und weist direkt auf eine Alterna-
tive zum Einzeltransport hin: „Da wäre es
sinnvoller, Sammeltaxis einzusetzen.“
Als Anruf-Sammeltaxis (AST) sind die
Taxibetriebe der Hansestadt auch im Auf-
trag des Hamburger Verkehrsverbunds
(HVV) unterwegs. Und das nicht nur, wenn
durch den Ausfall von S- und U-Bahnen
Schienenersatzverkehr gefragt ist. So fährt
das AST in Bergedorf zum Beispiel mon-
tags bis freitags von circa 22 bis 2 Uhr die
Vier- und Marschlande an. Am Wochen-
ende gibt es weitere Fahrten bis 5 Uhr.
Aufgrund der demografischen Ent-
wicklung dürfte die Bedeutung der Taxen
zunehmen. Laut Statistikamt Nord wird
bis 2025 der Anteil der über 60-Jährigen in
Hamburg von 24,3 auf 27 Prozent steigen.
Damit wächst auch die Nachfrage nach
Krankentransporten. „Kein Krankenfahr-
dienst ist so günstig wie wir“, sagt Ralf
Machalitza selbstbewusst. „Privatfirmen
in diesem Bereich kosten die Krankenkas-
sen wesentlich mehr Geld.“
Machalitza führt seit 2003 die Taxen-
vermittlung Funktaxenruf Harburg. Zur-
zeit sind für das 1962 gegründete Unter-
nehmen 75 Wagen vor allem im Süder-
elberaum unterwegs. Einen davon steuert
der Chef hin und wieder noch selbst.
„Für unser Gebiet haben wir auch ei-
ne App entwickelt und über das Internet
kann man uns ebenfalls buchen“, erzählt
der 52-Jährige. Er glaubt, dass das Netz
des HVV, Carsharing, Switchh, Stadträder
und Taxen letztlich dazu beitragen, dass
der motorisierte Individualverkehr in der
Hansestadt abnimmt. „Ich habe den Ein-
druck, dass Jugendliche sich heute mehr
für Smartphones als für Autos interessie-
ren“, sagt Machalitza.
Petra Schreiber
redaktion@hamburger-wirtschaft.deTelefon 36138-305
RALF MACHALITZA
Geschäftsführer der Taxenvermitt-
lung Funktaxenruf Harburg GmbH
„Kein Kranken-
fahrdienst ist so
günstig wie wir.
Privatfirmen in
diesem Bereich
kosten die
Krankenkassen
wesentlich mehr“




