MOBILITÄT
HAMBURGER WIRTSCHAFT 04 / 16
IM FOKUS
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ILLUSTRATION: ANJA STIEHLER /JUTTA FRICKE ILLUSTRATORS
Da die Arbeiten an der A7 bei Weitem
noch nicht abgeschlossen sind, sagt der
Flughafenchef mit Blick in die Zukunft:
„Für die kommenden Jahre erhoffen wir
uns ein zügiges Voranschreiten der Bauar-
beiten mit möglichst wenigen Einschrän-
kungen für den Wirtschaftsverkehr.“
Ebenfalls bewährt hat sich der Erhalt
aller Fahrstreifen, von denen der linke in
Hamburg 3,25 Meter breit ist. Das geht
über das für Baustellen gesetzlich vorge-
schriebene Mindestmaß hinaus. Zum Ver-
gleich: In Schleswig-Holstein ist er ledig-
lich 2,85 Meter breit.
Aufgrund zahlreicher Unfälle während
des A1-Ausbaus zwischen Hamburg und
Bremen hat man sich bei der A7 für die
breiteren Fahrstreifen entschieden. Zum
Teil musste die vorhandene Fahrbahn da-
für am Rand sogar erweitert werden. Auch
als der Zusatzstreifen zweimal wegbrach
und das für Staus sorgte, wurde äußerst
schnell gehandelt und repariert.
Im März sind nun die Vorbereitungen
für den nächsten Bauabschnitt im Bereich
Stellingen gestartet. Inklusive der Langen-
felder Brücke ist dieses Teilstück 3,2 Kilo-
meter lang. Wie im Abschnitt Schnelsen
Anja Zarse
anja.zarse@hk24.deTelefon 36138-591
soll die A7 hier überdeckelt werden. Die
Planungen sehen als Bauzeit fünf Jahre
vor. Die entsprechenden Details und mög-
liche Sperrungen werden in den kommen-
den Wochen öffentlich gemacht. Die Idee
eines projektbezogenen Baustellenkoordi-
nators ist sinnvoll und sollte Maßstab für
weitere große Infrastrukurprojekte sein.
Der letzte Bauabschnitt liegt im Be-
reich Altona /Othmarschen. Der Ausbau
der A7 von sechs auf acht Fahrstreifen und
die Errichtung eines Lärmschutzdeckels
beginnen voraussichtlich 2019. Derzeit be-
findet sich dieser Abschnitt noch in der
Vorplanung. Der vom Bund projektierte
Deckel sollte eine Länge von 730 Metern
haben. Auf Wunsch der rot-grünen Regie-
rung in Hamburg soll er auf rund 2300
Meter verlängert werden.
Die Fraktionen in der Bürgerschaft
haben sich einstimmig für den Bau der
längsten Variante ausgesprochen. Kosten-
punkt: Hamburg muss für seine Sonder
wünsche, also die Tunnellänge, die Deckel-
gestaltung und den Deckelunterhalt sowie
die höheren Planungskosten rund 195 Mil-
lionen Euro beisteuern.
Gleichzeitig müssen aber verlässlich
zu kalkulierende Erlöse aus den städte
baulichen Nutzungen abgeschätzt und in
ein Finanzierungskonstrukt gefasst wer-
den. Derzeit werden noch unterschiedliche
Finanzmodelle geprüft.
GERHARD FUCHS
A7-Koordinator
„Für mich ist
der A7-Ausbau
eine Herzens
angelegenheit“
Handelskammer vor Ort
Am 2. Mai wird die Handelskammer Unterneh-
mer bei einer
Vor-Ort-Veranstaltung
im Volks-
parkstadion über den A7-Ausbau im Bereich
Stellingen informieren. Wenden Sie sich bei
Fragen dazu bitte an Anja Zarse.
Vorbereitungen für Arbeiten
im Bereich Stellingen gestartet




