AUGUST/SEPTEMBER 2026
→ „Spätestens seit der Einführung von Sprachmo- dellenwieChatGPTzieht sichdieses Thema durch alle Branchen hindurch“, erläutert Fehnker: Welche Nut- zung erlaube ich? Welche Grundlagen muss die IT für die Mitarbeitenden schaffen? Welche Fortbildungen sind erforderlich? Sind diese Fragen nicht geklärt, ar- beiten die Mitarbeitenden häufig unkontrolliert mit einer „Schatten-KI“, die imUnternehmennicht autori- siert ist – und ein Geschäfts- und Compliance-Risiko darstellt (siehe Artikel auf Seite 52). Strategien entwickeln In seinen KI-Workshops bietet das ARIC erste Orien- tierung für Unternehmen. Zu Anfang sei es essen- ziell, grundsätzliche Entscheidungen zu treffen, sagt Fehnker. So könne etwa die Kundenkommunikation per KI laufen. Doch wenn eine Firma den persönli- chen Austausch zum Markenkern gemacht habe, sei dieser Aspekt wichtiger als die schnelle Verfügbar- keit, die eine KI ermöglicht. Um sich der KI praktisch anzunähern, sei es zu- dem sinnvoll, sie nicht sofort im großen Stil zu imple- mentieren, sondern ein Pilotprojekt mit einem kon- kreten Anwendungsfall zu starten. „So könnenMitar- beitende und Kunden die Nutzung in einem über- schaubaren Rahmen ausprobieren, wodurch sich die Akzeptanz erhöht.“ Gut sei es auch, in der Firma eine Ansprechperson für KI festzulegen, um die Transfor- mation nahbarer zu gestalten und Ängste abzubauen. Zu entscheiden ist auch, welche Software oder Technik am besten zum Einsatz kommt. Firmen, die schon einen klar strukturierten Anwendungsbereich im Blick haben, fragen beim ARIC oft direkt danach nach. Je nach Bedarf ist ein Buy- oder ein Make-Mo- dell geeigneter. Also entweder: fertige Lösungen in ei- nem Abo-Modell kaufen. Oder: selbst eine KI entwi- ckeln beziehungsweise bestehende Modelle firmen- spezifisch anpassen. Beides hat Vor- undNachteile: Lizenzierte Standardsoftware punktet mit gerin- gen Einstiegskosten und erfordert keinen Aufbau eige- ner Rechenkapazitäten. Sie hilft bei Standardaufgaben inKundenservice, Texterstellung undDatenanalyse, ist aber nicht auf spezifische Bedarfe abgestimmt. Eigenentwicklungen ermöglichen eine stärkere Kontrolle – und das Unternehmen kann sie als „Uni- que Selling Point“, also Alleinstellungsmerkmal nut- zen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Bei stark spezialisierten Feldern wie der medizinischen Diagnostik oder dem autonomen Fahren sind solche Modelle unumgänglich. KI-Kompetenz schaffen „Wir haben einen sehr guten Mix an Branchen, die das ARIC konsultieren“, erklärt Fehnker. Standort- bedingt ist viel Logistik dabei, aber verstärkt sind WWW.HANDELSKAMMER-HAMBURG.DE KI -EINFÜHRUNG . - . Teilquali kationen (TQ) bieten Unternehmen eine praxis nahe Möglichkeit, Fachkräfte zu sichern. Erwachsene ab 25 Jahren können mit TQ schrittweise beru iche Kompetenzen erwerben und so ihren Berufsabschluss nachholen. Sie möchten mehr über die Chancen von TQ erfahren? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns oder Ihrer regionalen IHK auf. E-Mail: tq@dihk.de https://teilquali kation.dihk.de/de ISBN978-3-911219-22-8 SPEZIALNR.5 2026 |€12,50 Divers c ity KREATIV WelcheProjekteHamburgs diverseKultur sichern INNOVATIV WasdieGastronomieder Stadt so farbenfrohmacht AKTIV Werwieundwo inHamburg fürVielfaltkämpft 4 193431 912502 Im Handel oder online unter shop.szene-hamburg.com JETZT NEU!
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