AUGUST/SEPTEMBER 2026
Zwischen Innovation und Wettbewerb Hamburg ist Digitalhauptstadt und nutzt Künstliche Intelligenz verstärkt als wirtschaftlichen Motor, kann aber noch aufholen, etwa bei Start-ups. KI in der Logistik: Die „Mobile Robots“ von Jungheinrich automatisieren Lager- und Transportaufgaben – und lassen sich auf Wunsch per Logistics Interface mit weiterer Hardware verbinden, etwa Brandschutztoren. Analyse von SAP-Daten spezialisiert, etwa zur Ver- meidung von Doppelzahlungen. Basis ist dabei auch „Pattern Recognition“: Die KI analysiert Muster in der Software und lernt, welche abweichend und wel- che erwünscht sind. Zwei Beispiele, die zeigen, wie vielfältig KI seit Jahren inHamburg genutzt wird. „Es gilt, Hamburg auch in Europa als sichtbaren KI-Standort zu positionieren“, forderte die Handels- kammer schon 2020 in ihrem damaligen Standpunk- tepapier zu KI. „Damals ging es vor allem darum, GrundlagenundAufmerksamkeit für dasThemaKI zu schaffen“, erklärt Dr. Malte Krohn, Kammerreferent für ITundDigitalisierung. „Seither ist auf der KI-Reise innerhalb derHamburgerWirtschaft viel passiert.“ D er Begriff Künstliche Intelligenz (KI) wurde schon Mitte der 1950er-Jahre geprägt (siehe Randspalte), doch erst die rasante Entwick- lung der letzten Jahre zwingt ganze Wirtschafts- zweige, radikal umzudenken: Um sich zukunftsfähig aufzustellen, müssen auch Hamburger Firmen heute dezidierte KI-Strategien entwickeln. Dabei haben etliche Unternehmen das KI-Poten- zial bereits früh erkannt: Die HHLA etwa begann be- reits 2020, mithilfe von „Machine Learning“ die Ver- weildauer von Containern zu berechnen und ihren Weitertransport zu koordinieren. Und das Hambur- ger Software-Unternehmen zapliance hat sich seit 2015 auf eine optimierte maschinelle Prüfung und HAMBURGER-WIRTSCHAFT.DE 30 FOTOS: JUNGHEINRICH AG, ZAPLIANCE ZUKUNFTS MOTOR
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