APRIL/MAI 2025
FELIX SCHOEN Monitor Was zeichnet die Hamburger Start- up-Szene aus? Das beschreibt der Hamburg Startup Monitor 2025. www.hk24. de/startupmonitor males Entwicklungsumfeld schaffen. Außerdem sollten die Unis beim Patenttransfer neue Wege ge- hen – und stille Beteiligungen an Start-ups erwer- ben, statt die Patente teuer zu verkaufen oder zu li- zensieren. Rahmenbedingungen verbessern: Technologie- Start-ups sind auf eine internationale Vernetzung angewiesen, aber „die Expansion in neue Märkte ist ressourcenintensiv und mit erheblichem Risiko ver- bunden“. Gefordert ist daher eine gezielte Förderung der Internationalisierung: Hamburg könne hier seine Stärken als weltzugewandte Stadt ausspielen. Seit Ende 2024 unterstützt die Kammer expansions- willige Start-ups mit dem Beratungsprogramm „Hamburg Next Level“ und ihremgroßen Netzwerk. Wichtig sei es auch, innovative Start-ups „stär- ker in die öffentliche Vergabe einzubinden“, betont das Papier. Allzu oft gebe hier allein der niedrigste Angebotspreis den Ausschlag. Um das innovative Po- tenzial von Start-ups auszuschöpfen, gelte es, neben dem Abbau bürokratischer Hürden auch „Aspekte wie Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz oder Inno- vationsgrad“ in den Ausschreibungen zu berücksich- tigen. Statt eines konkreten Leistungskatalogs ließe sich dort etwa „das erwartete Ergebnis beschreiben“. Finanzierung erleichtern: DeepTech- und Tech- nologie-Start-ups sind oft lange defizitär, denn die Produktentwicklung erfordert meist längere Ent- wicklungszeiten, hohe Investitionen und hoch spe- zialisierte Fachkräfte. Die Kammer regt daher an, neben den bestehenden IFB-Förderungen (siehe Seite 44) ein eigenes Programm für DeepTech-Fir- men aufzulegen. Finanzielle Hilfe könnte auch eine Zukunftsstif- tung samt Zukunftsfonds leisten, die gezielt in neue Techniken investiert und sich zumindest anfangs aus den Gewinnen städtischer Unternehmen finan- zieren ließe. Sinnvoll seien auch städtische „Venture Debt“-Programme – spezielle Kredite für wachs- tumsorientierte Start-ups, die binnen drei Jahren zurückzuzahlen sind – sowie Lohnzuschüsse für hoch spezialisierte Fachkräfte. Das komplette Papier finden Sie zum Herunter- laden unter: www.hk24.de/innopapier Mit einem Klick auf dem Campus stellenwerk bietet Unternehmen und Privatpersonen eine Plattform, um schnell und effizient Studierende anzusprechen Hochschule als Plattform 100 % Tochter der Universität Hamburg sowie offizieller Partner von 17 weiteren Hochschulen Sichtbarkeit und Reichweite Seit 2008 das führende Hochschul-Jobportal Deutschlands (2,4 Mio. Pageviews/ Monat) Preisgünstig und persönlich Faires Pricing (Stellenanzeigen ab 79 €/Monat) und freundlicher Support durch unseren Customer Care Das offizielle Jobportal der Hamburger Hochschulen: Bild:designedby freepik/benziox INNOVATIONS FÖRDERUNG
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