Dezember 2017
HAMBURGER WIRTSCHAFT 12 / 17 FRAGE DES MONATS 24 FOTOS: MICHAEL PENNER, GUNNAR GELLER, STADTREINIGUNG HAMBURG, BERND JONKMANNS Unter dem Stichwort „CSR“ („Corporate Social Responsibility“) fördert auch die Bundesregierung das Engagement von Unternehmen – ein Thema, das durch globale wie lokale Herausforderungen, etwa den Klimawandel, die Armutsbekämpfung und den Schutz von Menschenrechten, immer wichtiger wird. Wie nehmen Sie Ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr? „Gesellschaftliche Verantwortung ist im Kern unseres Geschäftsmodells verankert: Wir haben Frischepost gegründet, um eine nachhaltige Landwirtschaft und die regionale Esskultur zu erhalten und zu fördern. Dass wir dabei auch wirtschaftlich erfolgreich sind, sehen wir als sehr wichtiges Mittel zum Zweck. In unserer Logistik setzen wir auf Elektromobilität, um CO₂-neutral zu liefern und Hamburg so sauberer zu machen.“ Michael Eggenschwiler (59), Vorsitzender der Geschäftsfüh- rung am Hamburg Airport: „Hamburg Airport steht für eine nachhaltige Entwicklung, die immer wieder neue Akzente setzt. Für ein familienfreundliches Arbeitsumfeld, das die Mitarbeite- rinnen und Mitarbeiter fördert. Für aktiven und passiven Umweltschutz, der auf allen Ebenen wirkt. Und für eine Partnerschaft in der Region, die Menschen und Wirtschaft verbindet. So engagiert sich der Flughafen in seinem verantwortlichen unternehmerischen Handeln innovativ, umweltbewusst und vorbildlich.“ Katrin Rauser (51), Inhaberin Café Valentinas BackSalon: „Mein Projekt bringt Menschen zusammen: In der Backstube stehen Seniorinnen und Senioren, die wunderbare traditionelle und manchmal auch geheime Rezepte einbringen und gemeinsam ihre Kuchen, Torten und Kekse backen. Damit können sie sich auch etwas zur Rente dazu verdienen. So verbinde ich für alle Seiten etwas sehr Schönes, jeder hat etwas davon, und wir sind schnell zu einem Nachbarschaftstreff geworden.“ Prof. Dr. Rüdiger Siechau (61), Sprecher der Geschäftsführung der Stadtreinigung Hamburg: „Nachhaltigkeit ist seit Jahren ein fester Bestandteil unseres Handelns und wird mit einem geprüften Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert. Wir engagieren uns für eine zukunftsorientierte Ressourcenwirtschaft, die sich unter anderem im STILBRUCH-Kaufhaus für Gebrauchtwaren sowie in einer klimafreundlichen Energieerzeugung aus Abfall gleicher- maßen äußert. Die aktuelle Planung unseres Zentrums für Ressourcen und Energie ist Ausdruck nachhaltiger und zukunftsorientierter Unternehmenspolitik.“ FRAGE DES MONATS EVA NEUGEBAUER, MITGRÜNDERIN DER FRISCHEPOST GMBH Die hier veröffentlichten Aussagen sind das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage der HW-Redaktion.
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