November 2018
Auch 2018 beteiligt sich die Handelskam- mer wieder an der „add art“, die in diesem Jahr vom 22. bis zum 25. November statt- findet. Ziel des Projektes ist es, unterneh- merische Kunstförderung in Hamburg hautnah zu erfahren: Firmen und Institu- tionen machen die Kunst in ihren Ge- schäftsräumen für ein verlängertes Wo- chenende öffentlich zugänglich. Die Besucher können erkennen und hinterfra- gen, welchen Stellenwert Kunst für eben- diese Unternehmen hat, welche Samm- lungs- und Förderkonzepte hinter ihrem jeweiligen Kunstengagement stehen und welche Formen des Zusam- menwirkens zwischen Unternehmen und Künstlern bestehen. Im Rahmen der „add art“ bietet die Handelskammer kostenlose Führungen durch ihre Ausstel- lungen „Foto-Auge Fritz Block“ (24. und 25. November, jeweils 14 Uhr) und „Kunst in der Börse“ (24. und 25. November, jeweils 15.30 Uhr und 16.30 Uhr) an. Zudem findet am 20. November um 19 Uhr im Han- delskammer InnovationsCam- pus ein Podiumsgespräch zum Thema „Künstler als Sparrings- partner“ sowie die Verleihung des „add art Award“ statt. Die Anmeldung zu allen Terminen erfolgt ausschließlich über HAMBURGER WIRTSCHAFT 11 / 18 UPDATE 9 FOTOS: NICOLAS MAACK, JULIUS MÜLLER, HENDRIK LÜDERS, FRITZ BLOCK ESTATE ARCHIVE, STOCKHOLM/HAMBURG Wer imBetrieb Außergewöhnliches leistet, in der Berufsschule durch gute Noten auffällt, wen Fairplay, soziales Engagement und Teamwork auszeichnen – der gehört definitiv in denWettbewerb. Ihr Azubi oder Berufsschüler ist so ein Kandidat? Dann nominieren Sie ihn oder sie doch bis zum 31. Januar unter www.azubidesjahres.de oder via Hashtag #azubidesjahres auf Facebook und Instagram. Eine Jury wird unter allen Nominierten 20 Finalisten auswählen, die am 21. März 2019 in der Handwerkskammer Hamburg in einemContest gegenei- nander antreten. In diesem Jahr wird auch wieder ein Sonderpreis an einen Azubi mit migrantischer Herkunft oder körperlicher/psychi- scher Beeinträchtigung vergeben. Die feierliche Preisvergabe findet am15. April 2019 in der Handelskammer Hamburg statt. „Hamburgs Azubi des Jahres“ gesucht Der Kunst auf der Spur Fritz Block warf 1929 diesen Blick auf die Neue Elbbrücke Julius Müller: Schnee (Öl auf Leichtschaumpappe) Eine rückwirkende Senkung der Beitragssät- ze für das Jahr 2014 hat das Plenum der Han- delskammer beschlossen. Den Mitgliedsun- ternehmen werden im Schnitt 59 Prozent der damals gezahlten Beiträge zurückerstattet. Die Mitglieder müssen dafür nichts unternehmen: „Wir versenden die korrigierten Beitragsbescheide Anfang No- vember dieses Jahres und erstattendenUnternehmendie zu viel gezahlten Beiträge umgehend“, sagt Handelskammer- VizepräsesDr. TorstenTeichert. „Es ist bedauerlich, dasswir aufgrund der Fehler der Vergangenheit nun diesen großen Betrag zurückzahlenmüssen. Die Firmen können freiwillig auf die Erstattung der Beiträge verzichten und diese in den neu geschaffenen ,Ausbildungsfonds‘ der Handelskammer investieren.“ Dessen Mittel werden zweckgebunden für die Förderung der beruflichenBildung eingesetzt. Zu den Aktivitäten des Fonds gehörenMarketingmaßnah- menwie klassischeWerbung für das duale Ausbildungssys- tem, aber auch besondere Aktionen im Umfeld der Ziel- gruppe, etwa bei Konzerten, in Kinos und Clubs. Viel Wert wird auf Orientierungshilfe gelegt, die durch Aktionen wie eine „Lehrstellenbörse auf Tour“, Ausbildungs-Scouts und Patenschaften zwischen Azubis und Schülern erreicht wer- den soll. Darüber hinaus sollen ein erweiterter Lehrstellen- vermittlungsservice sowie eine Beratungs- und Vermitt- lungsstelle für Wohnheimplätze finanziert werden. Auch hier müssen die Mitglieder nicht selbst aktiv werden. Bei vorhandenen Guthaben aus 2014 werden den Beitragsbe- scheiden vorbereitete Verzichtserklärungen beigefügt. Mit der Rückzahlung setzt die Kammer einUrteil des Ham- burgischen Oberverwaltungsgerichts aus dem Februar 2018 um, wonach die Kammerrücklagen für dasHaushalts- jahr 2011 zu hoch angesetzt waren. Insgesamt werden zwanzig Millionen Euro an Grundbeiträgen und Umlagen ausgeschüttet, die aus den aktuellen Rücklagen der Han- delskammer finanziert werden: Vorbehaltlich der Nach- tragswirtschaftsplanung werden 13,2 Millionen Euro aus der Zinsausgleichsrücklage und 6,8Millionen Euro aus der Ausgleichsrücklage entnommen. Die Rückerstattung betrifft nur das Beitragsjahr 2014. Seit 2015 entsprechen die Rücklagen der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts. Seit 2015 entsprechen die Rück- lagen den Vorgaben aus der Entscheidung des Oberverwal- tungsgerichts. 2014: Geld zurück Unter der Adresse www.hk24.de/beitrag gibt es Antwor- ten, dort wird unter anderem die genaue Verfahrenswei- se erklärt. Weitere Beschlüsse der Plenarsitzung finden Sie auf Seite 12. Noch Fragen?
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