OKTOBER/NOVEMBER 2026

Um Hamburgs KI-Kompetenzen zu stärken, gibt die Kammer acht zentrale Empfehlungen – darunter Stärkung der Forschung, Sicherung der KI-Start-up-Förderung und des Zugangs zu Rechenleistung sowie Etablierung von Innovationsräumen. FELIX SCHOEN KI-Hotspot Hamburg Hamburg hat das Potenzial zum führenden KI-Standort: So die These des neuen Impulspapiers, das die Handelskammer auf dem KI-Summit vorstellte. Hafen- lasten Der Bund kann sich stärker an den Hafenlasten der Küstenländer beteiligen – ohne Grundgesetz- änderung, so ein Rechtsgutachten im Auftrag der IHK Nord. Den Investitionsbedarf beziffert der Zen- tralverband der deutschen See- hafenbetriebe (ZDS) auf rund 15 Milliarden Euro, doch die fünf Län- der erhalten zu- sammen nur 38,3 Millionen Euro jährlich. Ziel sind 500 Millionen Euro pro Jahr. www.ihk-nord.de/ seehafenlasten Gründer- preis Der 25. Hambur- ger Gründerpreis von Haspa und Hamburger Abendblatt ging an das Biotech- Scale-up Micro- Harvest (Existenz- gründung), die Gleisbau-Gruppe Willke (Auf- steiger) und Roh- kaffeehändler Mi- chael R. Neumann (Lebenswerk). www.t1p.de/hh- gruenderpreis Industrie- klima Laut Industrieba- rometer von Han- delskammer und Industrieverband Hamburg stieg das Geschäftsklima der Hamburger Industrie im zwei- ten Quartal 2026 von 74,0 auf 103,6 Punkte. Doch 37,3 Prozent der Fir- men rechnen mit weniger Beschäf- tigten. www. handelskammer- hamburg.de/ industrie barometer men ist. Zudem präsentierte er einen langen Katalog „verbotener KI-Praktiken“ – von „Techniken unter- schwelliger Beeinflussung“ über „Social Scoring“ bis zu Gesichtserkennungs-Datenbanken. Wie steht Hamburg im KI-Wettbewerb da? Das diskutierte ein Panel (siehe Bild), auf demDr. Miriam Putz, Leiterin des Bereichs Innovation und neue Märkte, ein neues Impulspapier der Handelskammer zum Thema KI präsentierte. Die Diagnose: Die Stadt hat gute Chan­ cen, sich insbesondere als Ort fur Entwicklung und Nutzung verant- wortungsvoller KI-Systeme zu positionieren, etwa in Bereichen wie Gesundheit, Logistik, Mobili- tät und Klima. Fehlende Leucht- turmprojekte und Innovations- räume verhindern bisher jedoch eine Skalierung, die Höhe der Förderung innovativer Start-ups und der Kapitalzugang sind unzu- reichend. Das Papier benennt entsprechend acht Handlungsempfehlungen. Sie finden es unter www. handelskammer-hamburg.de/ki , ein Video des KI- Summits unter www.ki-summit.hamburg K ünstliche Intelligenz (KI) ist inzwischen in vie- len Unternehmen Alltag – aber wie wird ihr Einsatz profitabel? Wie verändern KI-Agenten die Rollen und Prozesse im Betrieb? Und was bedeu- ten EU-Regeln wie die KI-Verordnung in der Praxis? Mit diesen und vielen weiteren Themen beschäftigte sich der ausgebuchte KI-Summit am 8. September in der Handelskammer. Rund 400 Gäste lauschten den von Anke Nehrenberg (bergan GmbH) moderierten Panels und Vorträgen. Zum Beispiel der Key- note von Frank Dobelmann, CTO des IT-Dienstleisters Adesso. Die- ser beschrieb die Umwälzungen durch KI im Konzern, betonte aber auch: „Die Aufgaben bleiben. Wir haben nicht nur die Ma- schine. Wir brauchen die Men- schen dazu. KI will geführt wer- den. KI muss gezähmt werden. KI muss kontrolliert werden.“ Oliver Süme, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Fieldfisher, beschrieb die zahlreichen Rechtsgebiete, die KI tangiert – Urheberrecht, Datenschutz, Haf- tungsfragen, Hinweispflichten usw. – und unter- strich, wie zentral der Aufbau einer „KI-Governance“ mit klaren Zuständigkeiten und Regeln imUnterneh- Panel „Hamburg als KI-Standort“: Anke Nehrenberg (Moderation), Marina Tcharnetsky (ARIC), Prof. Tilo Böhmann (Uni Hamburg), Miriam Putz (v. li. n. re.) HAMBURGER-WIRTSCHAFT.DE 8 ILLUSTRATION: HANDELSKAMMER HAMBURG; FOTO: KERSTIN KRAMER MELDUNGEN AUS HAMBURG Als Eigentümer*in moderner Gewerbe- und Wohnimmobilien entscheiden Sie über die digitale Zukunft Ihrer Gebäude. Setzen Sie jetzt auf T-Glasfaser – die einzige Infrastruktur, die bereits heute alle Anforderungen von morgen erfüllt. Jetzt auch in Hamburg! Warum T-Glasfaser unverzichtbar ist Glasfaser sichert die digitale Grundver- sorgung Ihrer Immobilien und ist damit so wichtig wie Wasser, Wärme oder Strom. Ob Filialist oder kleines Unternehmen – eine stabile und leistungsfähige digitale Infrastruktur ist bei jeder Unternehmens- größe Grundlage für den Geschäftserfolg. Insbesondere dem Handwerk und der Industrie eröffnen sich neue, zukunfts- weisende Möglichkeiten mit Glasfaser. Die frühzeitige Registrierung Ihrer Immobilien erleichtert die Planung für den Glasfaser-Hausanschluss und das Glasfaser-Hausnetz. Die neue Infrastruktur kann so oft ganzheitlich und nahezu unsichtbar integriert werden – ohne Eingriff in laufende Nutzung. Jetzt Ihre Immobilien anmelden! Hier scannen und registrieren! Unter telekom.de/gk-dabei-sein oder Jetzt Go für Glasfaser geben Setzen Sie als Eigentümer*in auf eine zukunftssichere Infrastruktur und mit der Telekom auf langfristige Stabilität sowie verlässlichen Betrieb über Jahrzehnte. Ihre Vorteile auf einen Blick • Wertsicherung und Standortvorteil: Steigerung des Immobilienwerts und der Attraktivität Ihrer Gewerbeobjekte sowie der gesamten Region Hamburg • Zukunftssicher: Leistungsreserven für alles, was kommt, z. B. künftige KI- Anwendungen oder Automation • Leistungsstark und ausfallsicher: konstant hohe Leistung im Up- und Download bei maximaler Geschwin- digkeit und geringer Störanfälligkeit • Anbieterfreiheit der Mieter*innen und Pächter*innen: Die Telekom baut das Netz. Ihre Mieter*innen haben weiter die volle Wahlfreiheit aus derzeit über 45 Tarifanbietern. • Markenstärke: höchste Akzeptanz durch Deutschlands beliebtesten Anbieter – die Telekom ist Testsieger bei Netzen und im Service* Am besten gleich registrieren * Testsieger connect Breitband- und Festnetztest bundesweite Anbieter, Heft 11/2025. Servicekönig im Text Telekommunikation, Kundenzufriedenheitsumfrage Focus 42/25. ANZEIGE

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