JUNI/JULI 2026
Der Bericht als Strategie Nachhaltigkeitsberichte gelten oft als lästige Bürokratie. Dabei können sie die Kundenbindung stärken, Kredite verbilligen und Fachkräfte anziehen – wenn Unternehmen sie richtig nutzen. Wie nachhaltig wirtschaftet ein Unternehmen? Dies wird anhand der ESG-Kriterien ermittelt. Zu einem entsprechenden Bericht sind längst nicht alle Unternehmen gesetzlich verp ichtet – doch er kann eine Reihe wirtschaftlicher Vorteile bringen. tätigkeit in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung (Environment, Social und Governance) darzulegen. Das Unternehmen, das an 125 Standorten weltweit 2061 Mitarbeitende be- schäftigt, hat jedoch bereits begonnen, die Berichter- stattung nach der CSR-Richtlinie der EU (siehe Rand- spalte) aufzubauen. Beraten wird es dabei von der Hamburger Wirt- schaftskanzleiMöhrleHappLuther. Andreas Schruth, Director ESG & Nachhaltigkeit der Kanzlei, sieht in dem Bericht eine große Chance, Prozesse im Unter- nehmen zu optimieren sowie Wettbewerb, Kunden- N achhaltigkeitsberichterstattung ist erst ein- mal teuer für ein Unternehmen“, sagt Micha- ela Fuhrberg, Manager Corporate Communi- cations beim Hamburger Transport- und Logistik- unternehmen a. hartrodt. „Daher ist es wichtig, dass der Bericht und vor allem die Nachhaltigkeitsaktivi- täten an sich für uns als Unternehmen strategisch Sinn ergeben.“ Die a. hartrodt (GmbH & Co.) KG ist nach aktuel- lem EU-Rechtsstand voraussichtlich ab dem Ge- schäftsjahr 2027 verpflichtet, ein ESG-Reporting zu erstellen – also die Auswirkungen ihrer Geschäfts- HAMBURGER-WIRTSCHAFT.DE 44 FOTOS: KHIRISUTCHALUAL/ ISTOCKPHOTO.COM, A. HARTRODT ESG- REPORTING
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