Mai 2018
FOTOS: ULRICH PERREY, ISTOCK/CECILIE ARCURS, STEFAN BUNGERT, FREEPIK HAMBURGER WIRTSCHAFT 05 / 18 TITEL 20 Besser interagieren BARCAMP Die „Unkonferenz“ So funktioniert’s: Es gibt kein vorgegebe- nes Programm, häufig jedoch ein Oberthema. Teil- nehmer bringen spontan ihre Frage- stellungen und The- men ein und bieten sogenannte Sessions an. Daraus wird gemein- sam das Programm gestrickt. Das Format lebt vom offenen und ungezwungenen Austausch, bei dem man sich meist duzt. Nutzen: Blick über den Tellerrand – hohes Vernetzungs- und Kreati- vitätspotenzial, Raum für aktuelle Themen und Fragstellungen aus dem eigenen Unternehmen Mindestteilnehmerzahl: ab circa 50 Geeignet für: jeden, der etwas zu den Themen beitragen kann oder etwas lernen möchte (branchen- und funktionsübergreifend!) Fazit: „Positiv überrascht hat mich die offene Atmosphäre von Be- ginn an. Zu dem gesetzten Leit- thema hatte man als Teilnehmer die Gelegenheit ad hoc seine Fragestellungen aus dem eige- nen Unternehmen anzubringen und zu diskutieren. Vor allem die unterschiedlichen Blickwinkel der Branchen fand ich spannend.“ (Marion Hitzke, Leitung Franchise & Personal - Backfactory GmbH) Mehr Infos: Anne-Caroline Trede, annecaroline.trede@hk24.de, Telefon 36138-954 Einen Eindruck vom BarCamp 2017 erhalten Sie im Video unter www.hk24.de/arbeiten40 Dort können Sie sich auch fürs BarCamp 2018 anmelden („Die Arbeitswelt von morgen – Arbei- ten 4.0“ am 10. September 2018 von 10 bis circa 17 Uhr in der Handelskammer) HACKATHON Ideenschmiede mit Ausdauer So funktioniert’s: Es gibt eine vorgege- bene Problemstellung. Nach einem ge- meinsamen Brainstorming entwickeln Kleingruppen konkrete Ideen und pro- grammieren gegebenenfalls eine An- wendung – üblicherweise ein Wochen- ende lang. Eine Fachjury prämiert die beste Idee. Die Teilnahme ist in der Re- gel kostenlos. Dafür erhalten die Teilneh- mer Verpflegung, direkten Kontakt zu Unternehmen und die Chance, die Idee umzusetzen. Nutzen: Ideen- und Produktentwicklung binnen kurzer Zeit für konkrete Probleme, losgelöst von üblichen Produktentwick- lungsprozessen. Hohes Kreativitätspoten- zial, starke Gruppendynamik und Identifi- kation mit der entwickelten Idee. Mindestteilnehmerzahl: ab circa 20 Geeignet für: Programmierer, Gestalter und Branchenspezialisten Fazit: „Beim Tourismustag-Hackathon hatten wir insgesamt 24 Stunden und die Aufgabe, den Dialog mit Reisenden in der Stadt zu verbessern. Der Zeitdruck war groß, aber der heterogene Teil- nehmerkreis aus IT-lern und Tou- rismusexperten hat super funkti- oniert.“ (Oliver Puhe, touristischer Innovations- coach) Mehr Infos: Antje Forytta, antje.forytta@hk24.de , Telefon 36138-491 Interessiert? Eindrücke vom Tourismustag-Hackaton 2017: www.hamburg-tourism.de/tourismustag Frontalvorträge mit Folienschlacht taugen nicht zum Netzwerken. Daher setzt die Handelskammer diverse neue Veranstaltungsformate ein, die einen besseren Austausch unter den Teilnehmern fördern. FISHBOWL Diskussion im Wandel So funktioniert’s: Für den Aufbau werden zwei Stuhlkreise, ein Innen- und ein Außenkreis, gebildet. Mitglieder, die sonst in einer gro- ßen Gruppe nicht zu Wort kommen, können jederzeit in den Innenkreis wechseln, ihre Meinung äußern und aktiv mitdiskutieren. Nutzen: hohe Dynamik und Identifikation aller Teilnehmer mit dem Thema Mindestteilnehmerzahl: ab circa 20 Geeignet für: alle Zielgruppen und Themen- bereiche Fazit: „Die Sitzordnung bietet eine überra- schend neue interaktive Perspektive. Wer sich aus dem Publikum in die Mitte begibt, ist ‚hierarchisch‘ auf Augenhöhe mit den Diskutanten. Ein erfrischendes Konzept!“ (Tillmann Ruppert, Rechtsanwalt bei Rödl & Partner) Mehr Infos: Lena Färber, lena.faerber@hk24. de, Telefon 36138-789
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