APRIL/MAI 2026
Zwischen Innovation und Bürokratie Der Gesundheitsstandort punktet durch gebündelte Kompetenzen. Herausfordernd bleibt die Balance von medizinischer Versorgung und Wirtschaftlichkeit. Die Asklepios Klinik Altona mit etwa 629 Betten verfügt über mehr als 20 medizinische Fachabteilungen und beschäftigt rund 1550 Mitarbeitende. Jedes Jahr werden dort über 90 000 Personen behandelt. Insgesamt beschäftigt Asklepios in Hamburg aktuell 18 130 Mitarbeitende. Entwicklungstreiber Der mit Abstand größte Treiber dieser Entwicklung ist der Sektor der medizinischen Versorgung rund um Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrich- tungen. Sie tragen zu rund 50 Prozent der Brutto- wertschöpfung in der Branche bei – mit Asklepios und dem Universitätsklinikum Eppendorf als größte Arbeitgeber. Laut der im Februar veröffentlichten Arbeitsplatzumfrage des „Hamburger Abendblatts“ für 2026 planen sowohl Asklepios mit aktuell 18 130 Mitarbeitenden als auch das UKE mit derzeit gut 16 000 Beschäftigten, ihr Personal im Laufe des Jah- res weiter aufzustocken. D ynamisches Wachstum und wegweisende Innovationen einerseits, bürokratische und personelle Herausforderungen andererseits: In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Gesund- heitswirtschaft in Hamburg. Mit einer Bruttowert- schöpfung von 15,06 Milliarden Euro trug die Bran- che laut Statistischem Bundesamt allein im Jahr 2024 zu 10,3 Prozent der Wirtschaftsleistung in Hamburg bei. Laut demWifOR Institute (siehe Rand- spalte) wuchs die Gesundheitswirtschaft von 2014 bis 2023 imSchnitt um5,2 Prozent jährlich. DieHam- burger Gesamtwirtschaft legte im selben Zeitraum umdurchschnittlich 4,4 Prozent pro Jahr zu. HAMBURGER-WIRTSCHAFT.DE 30 FOTOS: ASKLEPIOS, ASTRAZENECA GESUNDHEITS STANDORT
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