APRIL/MAI 2026
Andrea Bruckner, Vorsitzende des Vorstands bei BDO DAS INDIVIDUELLE BAU-SYSTEM > Entwurf und Planung > Alles aus einer Hand > Eigenes Fertigteilwerk > Festpreis > Fixtermin > 70 Jahre Erfahrung Weitere Informationen und Projekte unter: www.bartram-bau.de Tel. 04871 778-0 info@bartram-bau.de IHRE VISION UNSER PROJEKT ERFOLGREICHE PROJEKTE IM INDUSTRIE- UND GEWERBEBAU ÜBER 3.000 tropole würde Fachkräfte und Touristen anlocken – und „durch Olympia eine grünere Stadt werden“. Hinzu kommen massive Investitionen in Sportstätten, Freizeitanlagen und Wohnraum – also in Projekte mit langfristigem Nutzen für die Stadt. Laut Finanzierungskonzept sind dafür 1,3 Milliarden Euro geplant. Für die Organisation und Veranstaltung der Spiele selbst rechnet das Papier mit Kosten von 4,8Milliarden Euro – und Einnahmen von 4,9Milliarden Euro. Dabei würde sich der Bund maßgeblich an der Finanzierung von Infra- strukturmaßnahmen beteiligen. „Sollte eine andere Bewerberregion den Zuschlag für die Ausrichtung der Spiele erhalten, würden diese Mittel dort- hin und nicht nach Hamburg fließen“, heißt es im Olympia-Konzept: Ham- burg könne auf die Chance, dieOlympia bietet, schlichtweg nicht verzichten. Positiv sehen die Spiele auch viele Betriebe: „78 Prozent der Hamburger Unternehmen sprechen sich für Hamburg als Austragungsort Olympischer Sommerspiele aus. Das ist ein starkes und eindeutiges Signal“, erklärte bereits am 9. April 2025 Handelskammer-Präses Prof. Norbert Aust und betonte: „Wichtig ist, dass wir eine Olympia-Bewerbung als Teil einer ambitionierten undumfassendenZukunftsstrategie für einwettbewerbsfähiges, dynamisches und lebenswertes Hamburg 2040 verstehen. Denn die Ausrichtung der Spiele wäre einKatalysator für die Entwicklung unseres gesamten Standortes.“ Spiele als Wachstumstreiber Eine der Firmen, die Hamburgs Olympiabewerbung zu 100 Prozent unter- stützen, ist BDO. Mit über 3250 Mitarbeitenden in 28 Büros gehört sie zu den führenden Dienstleistern in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung – und fördert schon seit Langem den Hamburger Sport. „Wir sind davon überzeugt“, erklärt Vorstandsvorsit- zende Andrea Bruckner, „dass Olympische Spiele in Hamburg gerade mit Blick auf die wirtschaftliche Komponente ein großer Erfolg werden könn- ten. Insbesondere das lokale und regionale Handwerk, die Industrie, der Hafen und nicht zuletzt der Tourismus würden stark profitieren.“ Das Motto der Bewerbung „Chance für alle“ bringe das sehr gut auf den Punkt, denn „nicht nur die Wirt- schaft würde profitieren, auch Infrastruktur- und Mobilitätsprojekte bekämen neue Schubkraft“. Tatsächlich könnte Olympia in Hamburg zum Wachstumstreiber werden. So erklärt etwa Prof. Michael Berlemann, Leiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) und Mitautor ei- ner neuen Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des Sports (siehe Seite 12): „Es ergäben sich Effekte, die weit über die Spiele hinaus wirken könnten. Auch der Bekanntheitseffekt könnte wichtig sein. Die Hamburger glauben ja immer, jeder in derWelt kenne ihre Stadt. Dem ist aber gar nicht so. In Ame- rika oder Asien sind Berlin, München und vielleicht noch Frankfurt wegen des Flughafens viel präsenter. Die Sichtbarkeit der in der Tat sehr schönen Stadt Hamburgwürde sichdurchOlympia auf einen Schlag erhöhen.“ Sicher ist jedenfalls: Mit einer Olympia-Ausrichtung würde die gesell- schaftliche Bedeutung des Sports inHamburg deutlich zunehmen. Projekte wie die „Active City“ bekämen eine ganz neue Dynamik. Und nicht zuletzt könnte das Event für ein positives Gemeinschaftsgefühl in der Stadt sorgen – vielleicht sogar für ein „Sommermärchen“ wie die Fußball-WM2006. ERIC LEIMANN WWW.HANDELSKAMMER-HAMBURG.DE OLYMPIA- BEWERBUNG . - .
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