APRIL/MAI 2025

Wer rastet, der rostet Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, sucht Michael Scholz frühzeitig nach einer geeigneten Nachfolge für seinen Fitnessclub in Rissen. Bewegung und Training spielten schon immer eine wichtige Rolle im Leben von Michael Scholz. Das bereits 1988 gegründete Vitafit in Rissen hat er 2007 übernommen. Sollten Sie sich für das Vitafit interes- sieren, rufen Sie bitte das Inserat auf www.nexxt- change.org unter der Chiffrenummer HH-A-24220000 auf und kontaktie- ren Sie Michael Scholz direkt über das hinterlegte For- mular. Alternativ können Sie sich auch an Sabine Pilgrim von der Handelskammer wenden (sabine.­ pilgrim@hk24.de, 040 36138-787). Mehr Infos zum Beratungsangebot der Handelskam- mer finden Sie un- ter www.hk24.de/ nachfolge Training kommen, weil beispielsweise der Blut- druck zu hoch ist, der Rücken schmerzt oder das Knie Beschwerdenmacht. Fitness und Bewegung spielten schon immer eine zentrale Rolle im Leben von Michael Scholz. Auf dem Gymnasium etwa belegte der gebürtige Kieler, der unter anderem in Bonn aufgewachsen ist, Sport als Leistungskurs. Er diente bei den Fall- schirmjägern, machte sein Diplom an der Sport- hochschule in Köln. Schon damals wusste er, eines Tages in der Freizeit- und Gesundheitsbranche tätig sein und „etwas mit Menschen machen“ zu wollen. Als er 1996 nach Hamburg kam, organisierte er für eine hiesige Fitnesskette die Clubs, machte zudem einen Abstecher ins Marketing eines niederländischen Konzerns. Ein Fehler, wie er bald erkannte. Es habe ihn seinerzeit doch sehr überrascht, wie einsam es in einem Einzelbüro sein kann. Sukzessive entwickelte sich der Gedanke vom eigenen Fit- nessstudio, das er nach seinen Vorstellungen innovativ gestal- ten konnte. Und weil er bereits zu Studienzeiten das große Po- tenzial der Generation 50 plus erkannt hatte, bot sich der Kauf eines Sportstudios in Rissen, wo größtenteils eine ältere Bevölke- rung zu Hause ist, regelrecht an. M ichael Scholz kann nicht klagen. Sein Vita- fit ist seit Jahrzehnten der einzige Fitness- club in Rissen und kennt keine Konkur- renz. Die Geräte gehören zur neuesten Generation, die Fitnesskurse sind gut besucht, die Mitglieder zufrieden. Gleichwohl denkt der 56-Jährige zunehmend über einen Verkauf nach. Oder zumindest über eine Partnerschaft mit Option auf eine spätere Über- nahme. „Ich arbeite gern und könnte gut auch noch eine Weile weitermachen“, betont er. „Aber einen Unternehmensausstieg kann man gar nicht früh genug planen.“ Seit er das bereits 1988 gegründete Sportstudio im Jahr 2007 übernommen hat, achtet Scholz auf eine freundliche Atmosphäre. „Bei uns geht es ab- solut familiär zu“, sagt er. „Viele sind schon lange dabei. Man kennt sich, spricht nicht selten auch über Persönliches.“ Für einige Mitglieder sei das Vitafit eine Art „zweites Zu- hause“. Willkommen sind grund- sätzlich alle Generationen, doch richtet sich das Club-Konzept vornehmlich an die Gruppe der Älteren. An jene, denen es weni- ger um Muskeln, Optik und eine gute Figur als vielmehr um Wohlbefinden und den Erhalt der Gesundheit geht. Die zum HAMBURGER-WIRTSCHAFT.DE 62 FOTOS: KARIN GERDES UNTERNEHMENS PORTRÄT

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI2ODAz