APRIL/MAI 2025

Mehr Kapital für Start-ups Hamburg muss die Finanzierung innovativer Start-ups verbessern und Ausgründungen aus Hochschulen fördern: Das fordert ein neues Strategiepapier der Handelskammer. Von der Energiewende über neu entwickelte Medikamente bis zu Robotik und KI: Hamburg braucht Innovation – und die Politik muss sie dezidiert fördern. Standpunkt Im Standpunkte- papier „Zukunfts- technologien für Hamburg“ be- nannte die Kam- mer Anfang 2023 Handlungs- und Chancenfelder wie Urbanisierung, Gesundheit, Nach- haltigkeit und Mo- bilität. Gefordert wurde ein „Innova- tions-Dreisprung“ – samt Sonder- innovationszonen und „Zukunftsmil- liarde“. www.hk24. de/zukunftstech nologien Ausgründungen an Unis fördern: „Universitäten sind ein zentraler Bestandteil jedes Innovationsöko- systems“, betont das Papier. Doch im bundesweiten „Gründungsradar“ schneiden die Hamburger Hoch- schulen unterdurchschnittlich ab. Gefordert sind daher staatliche Anreize, Ausgründungen zu unter- stützen, etwa Gründungssemester und Auszeich- nungen für die Lehrenden. Wichtig sei es auch, Start-ups nach der Ausgrün- dung weiterhin den Zugang zu Uni-Laboren zu er- möglichen. Helfen könne „eine Plattform, die Trans- parenz über die verfügbaren Geräte schafft“, undmit der Einrichtung von Reallaboren ließe sich ein opti- J unge innovative Firmen bringen frische Ideen ins Wirtschaftsleben ein, können entschei- dende Wachstumsimpulse geben, sind maß- geblich für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Stadt – und sollten aktiv unterstützt werden, er- klärt das im Februar verabschiedete Strategiepapier „Finanzierung und Förderung von Innovationen und Technologie-Startups“. Das Dokument, das in Work- shops und Fachgesprächen mit Handelnden aus Ver- waltung, Wirtschaft und Wissenschaft erarbeitet wurde, knüpft an das Standpunktepapier „Zukunfts- technologien für Hamburg“ an (siehe Randspalte) und benennt eine Reihe vonHandlungsfeldern. HAMBURGER-WIRTSCHAFT.DE 46 ILLUSTRATION: HK HAMBURG INNOVATIONS FÖRDERUNG

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI2ODAz