APRIL/MAI 2025
CHAN SIDKI-LUNDIUS bis zu 75 000 Euro. Für technologisch stark innovative Geschäfts- modelle stellt das Ausgabenerstattungsprogramm InnoRampUp bis zu 150 000 Euro Zuschuss bereit. In den ersten fünf Jahren können innovative Start-ups mit weni- ger als 50 Beschäftigten über die IFB-Tochter auch Risikokapital in Formvon offenen Beteiligungen einwerben: Hierzu dient der Innova- tionsstarter Fonds (Beteiligung: bis zu 1,5Millionen Euro). Zusätzlich erhalten sie Unterstützung in operativen, strategischen und akquisi- torischen Fragen. Und für Existenzgründende, die ein günstiges Dar- lehen benötigen, stellt die IFB den „Hamburg-Kredit Gründung und Nachfolge“ (maximal eine Million Euro) sowie den „Hamburg-Kredit Mikro“ (bis zu 25 000 Euro) bereit. Über das Programm PROFI kön- nen sich Firmen zudem auf Fördermittel für besonders innovative Projekte bewerben (Höhe: bis zu eineMillionEuro). Für innovative Start-ups in späteren Entwicklungsphasen hat der Hamburger Senat zwei bedeutende Förderprogramme ins Le- ben gerufen. Der InnoVentureFonds (über Innovationsstarter) bie- tet Förderungen bis zu sieben Millionen Euro – soweit sich ein wei- terer privater Akteur signifikant beteiligt. Und das HamburgInno- Growth-Programm ermöglicht stille Beteiligungen von bis zu 2,5 Millionen Euro durch die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft HamburgmbH. Infos: www.mbg-hh.de/produkte/hig Hilfreich für Start und Entwicklung von jungen Firmen sind üb- rigens auch Inkubatoren und Acceleratoren, auf die 17 Prozent der Gründenden zurückgreifen (siehe www.hw-mag.de/starthilfen ). Bundes- und EU-Förderprogramme Auch der Bund und die EU stellen Fördermittel und günstige Kre- dite für innovative Start-ups bereit. Dazu gehört zum Beispiel der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit, der über die KfW- Bank vergebenwird: Für Vorhaben in diesemBereich lassen sich bis zu 25 Millionen Euro aufnehmen, hinzu kommen Zuschüsse bis zu drei Prozent der Kreditsumme. Infos: www.kfw.de Die Forschungszulage des Bundes bezuschusst geeignete Pro- jekte mit 25 Prozent der entstandenen förderbaren Kosten, etwa Personalkosten. Die maximale Höhe liegt bei einer Million Euro pro Geschäftsjahr. Antragstellung und Infos: www.bescheinigung- forschungszulage.de Wissensbasierte Gründungsvorhaben, die in Hochschulen und Forschungseinrichtungen vorbereitet werden, können zudem die unterschiedlichen EXIST-Förderprogramme des Bundeswirt- schaftsministeriums nutzen ( www.exist.de ) – zum Beispiel EXIST- Women, das sich speziell an Frauen richtet. Antragsteller ist jeweils die Hochschule. Innovative Unternehmensgründungen von Frauen können sich übrigens bis zum 31. Juli für den IDEE-Förderpreis be- werben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 65 000 Euro. Infos unter: www.idee-kaffee.com/de-de/foerderpreis Grundsätzlich gilt: „Je interessanter und individueller eine Ge- schäftsidee ist, desto besser sind die Chancen, eine gute Förderung und Finanzierung zu erhalten und schlussendlich amMarkt erfolg- reich zu sein“, so Sven Gabriel aus dem Team Gründung und Förde- rung der Handelskammer. Er rät allen Gründungswilligen, sich vorab von der Kammer beraten zu lassen (siehe Randspalte). Von der Vision zum Projekt. 3000 Referenzen Wir beraten Sie gern persönlich. Dipl.-Ing. Fr. Bartram GmbH & Co. KG Ziegeleistraße · 24594 Hohenwestedt Tel. +49 (0) 4871 778-0 Fax +49 (0) 4871 778-105 Mail info@bartram-bau.de MITGLIED GÜTEGEMEINSCHAFT BETON im Industrie- undGewerbebau WWW. BARTRAM- BAU.DE über Das individuelle Bau-System Entwurf und Planung Eigenes Fertigteilwerk Festpreis Fixtermin 50 Jahre Erfahrung Alles aus einer Hand WWW.HK24.DE FÖRDER PROGRAMME
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