April / Mai 2020

HAMBURGER WIRTSCHAFT 44 FOTO: ULRICH PERREY P atrik Klaus ist erst 22 Jahre alt und schon sein eigener Chef. CLEVERGUARD heißt die Firma, die er imvergangenen Jahr gegründet hat: Über eine Internetplattform vermittelt er Ausbildungs- plätze, Personal und Aufträge imSicherheitsbereich. Die Idee, ein eigenes Online-Dienstleistungsportal für diese Branche aufzubauen, kam Klaus während seiner Tätigkeit für die U-Need GmbH, einen großen Dienstleister für Veranstaltungslogistik und Per­ sonalservice, sowie als Student für Sicherheits­ management ander NBSNorthernBusiness School. Interesse an wirtschaftlichen Zusammen­ hängen hatte der Jungunternehmer allerdings schon immer. Als sich ihm kurz vor dem Abitur die Möglichkeit bot, zwei Jahre lang jeden zweiten Samstag die Junge Akademie der Handelskammer Die für den 23. April geplante nächste Informa­ tionsveranstaltung der Jungen Aka­ demie wurde wegen Corona abgesagt. Die Anmeldefrist für Sponsoren der Jungen Akademie endet am 15. Mai. Ansprechpartnerin ist Sara Kleinfeldt (sara.kleinfeldt@ hk24.de , Telefon 36138-458). www. hk24.de/junge akademie Als Absolvent der Jungen Akademie hat Patrik Klaus einiges über Wirtschaft und ihre Zusammenhänge erfahren Weg zum Erfolg Als Jugendlicher besuchte Patrik Klaus die Junge Akademie der Handelskammer Hamburg, um etwas über Wirtschaft zu lernen. Heute, fünf Jahre später, hat er bereits sein eigenes Unternehmen. zu besuchen, nutzte er die Chance sofort. „Der Zeit- aufwand war zwar groß, aber der Kurs hat mir wirk- lich viel gebracht“, erinnert er sich. „Ich habe nicht nur meine Wirtschaftskenntnisse vertiefen kön- nen, sondern zum Beispiel auch einiges über recht- liche Grundlagen, unternehmerische Ethik, Kommunikation und Projektmanagement gelernt.“ Wirtschaftswissen dank Sponsoren Genau das ist das Ziel der Jungen Akademie, die sich seit ihrer Gründung 2009 ausschließlich aus Spon- sorengeldern finanziert: „Sie bringt Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren wirtschaftliche Gesamt- zusammenhänge näher, die weder Schule noch Aus- bildung in dieser Weise vermitteln könnten“, so An- gela Hellberg, Leiterin des Projektes. „Speeddatings

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