FEBRUAR/MÄRZ 2026
Kacper Awgul hat seine Ausbildung bei Rossmann als Bester bundesweit abgeschlossen, was auch das Ver- dienst seiner Ausbilderin Sarah Menzel (re.) ist. Der hohe Quali- tätsstandard des dualen Ausbil- dungssystems wäre ohne das freiwillige Enga- gement vieler Prüfender nicht möglich. Rund 3500 Ehrenamt- liche nehmen ak- tuell für die Han- delskammer in mehr als 250 Be- rufen die Prüfun- gen ab. Sie sorgen dafür, dass dem Arbeitsmarkt gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen. Der Bedarf an Prüfenden ist groß. Die Han- delskammer sucht dringend Men- schen verschie- denster Berufs- zweige, die Lust auf dieses Ehren- amt haben sowie über Verantwor- tungsbewusstsein und Urteilsvermö- gen verfügen. Was es noch für dieses Ehrenamt braucht, wie man sich bewerben kann und wie hoch die Auf- wandsentschädi- gung ist, erfahren Sie hier: www. handelskammer- hamburg.de/ pruefer → „Die Hamburger Hochbahn war am schnellsten“, sagt Kerscher lachend. Gelockt hatte sie ihn damals mit einer kostengünstigen Betriebswohnung direkt neben seinemArbeitsplatz. Angesichts hoher Mieten in Großstädten war das für Kerscher am Ende das entscheidende Argument. Dort darf der Top-Azubi auch nach Ausbildungs- ende weiter wohnen. Er möchte nun seinen „Fach- wirt für Personenverkehr und Mobilität“ absolvie- ren. Sein Arbeitgeber unterstützt ihn dabei. Ker- scher ist dankbar und will der Hochbahn auf jeden Fall treu bleiben: „Ich mag meine Arbeit sehr, sie ist abwechslungsreich und besteht aus viel mehr als nur Bus fahren. Auch Fahrplanerstellung, Personalkal- kulation und Fahrzeugbedarfsplanung gehören dazu.“ Im Bereich der sogenannten Betriebsplanung zu arbeiten, ist auch sein künftiges Ziel – ohne jedoch das Busfahren ganz aufgeben zu wollen: „Einen 18 Meter langen Bus zu lenken, ist schon etwas Beson- deres“, schwärmt er. Ein so genaues Berufsziel wie Kajetan Kerscher hatte Kacper Awgul lange Zeit nicht vor Augen. „Ich habe mich nach der Schule mit einigen Jobs durch- geschlagen und war etwas planlos“, gibt der 26-Jäh- rige unumwunden zu. Dann aber setzte bei ihm ein Umdenken ein, und er entschloss sich zu einer Aus- bildung undmehr Solidität in seinemBerufsleben. Der Hamburger mit polnischen Wurzeln und großen Ambitionen startete eine zweijährige Ausbil- dung zum Verkäufer bei Rossmann. „Ich wollte die Ausbildung so gut wie möglich machen“, sagt er. Und das hat er geschafft – er schloss sie als Bester bundes- weit ab. „Das macht mich undmeineMutter ziemlich stolz“, erzählt Awgul, der solche Erfolgserlebnisse während seiner Schulzeit nicht hatte. Dass das Ergebnis so gut ausgefallen ist, ist zum einen sein Verdienst, zum anderen das seiner Ausbil- derin Sarah Menzel. „Rossmann als einer der größ- ten Ausbilder im deutschen Einzelhandel mit aktuell 1800 Lehrlingen schafft ein Umfeld, in dem unsere Auszubildenden nicht nur lernen, sondern auch wachsen“, sagt Fiona Ebcinoglu, Pressereferentin bei Rossmann. „Das Fundament bildet eine intensive 1:1-Betreuung in der Filiale.“ Ergänzt werde das Ganze durch die „Azubi-Lern- werkstatt“, die Wissen vertiefe und das wichtige Netz- werk untereinander stärke. „Wir legen größten Wert auf ein ausgeprägtes Wir-Gefühl – jeder soll sich als Teil der Rossmann-Familie fühlen.“ Die Drogeriekette garantiert eine Übernahme nach der Ausbildung, WWW.HANDELSKAMMER-HAMBURG.DE 35 NACHWUCHS KRÄFTE . - .
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