FEBRUAR/MÄRZ 2026

„Meet&Match“: Auf dem Azubi-Speedda- ting im Museum der Arbeit konnten sich Anfang Juni 2025 Ausbildungsbetriebe und interessierte Jugendliche aus- tauschen. Das Event wird von der Handels- kammer und der Jugendberufsagentur organisiert. Nächster Termin: 19. Mai. www. handelskammer- hamburg.de/ meetandmatch Gezielt ansetzen Für die Handelskammer ist es ein positives Zei- chen, dass Hamburgs Unternehmen mit gro- ßemEngagement in Aus- bildung investieren und sich aktiv um Auszubil- dende bemühen. „Das Plus bei den neuen Ausbil- dungsverträgen zeigt: Trotz wirtschaftlicher Unsi- cherheiten setzen viele Betriebe bewusst auf Nach- wuchs“, sagt Sascha Schneider, Chief People Officer und Member of the Executive Board bei Montblanc sowie Vizepräses der Handelskammer (siehe auch Titelinterview ab Seite 20). Das sei ein starkes Signal für den Standort. Gleichzeitig bestehe weiterhin die Herausforderung, genügend Bewerberinnen und Be- werber zu gewinnen, denn noch immer blieben Hun- derte Plätze unbesetzt. BUCHTIPPS DER COMMERZBIBLIOTHEK ZUM THEMA „AUS- UND WEITERBILDUNG“ Werner Sauter und Daniel Stoller-Schai Selbstorganisiertes Lernen mit generativer KI Das Buch zeigt, wie wir in einer von KI geprägten Zukunft erfolgreich lernen und arbeiten können. Die beiden Autoren kombinieren moderne Lerntechnologien mit didaktischen Methoden und bieten Ansätze für Hard und Soft Skills durch dialogisches Lernen mit KI. Carola Schneider Das Ende des Azubimangels Unternehmen investieren viel in die Suche nach Auszubilden- den, und trotzdem können nicht alle Lehrstellen besetzt werden. Mithilfe des Sechs- Stufen-Programms von Carola Schneider können potenzielle Fachkräfte in ihrer Lebenswirk- lichkeit abgeholt und für das Unternehmen gewonnen werden. Sirkka Freigang Smart Learning Design Was verbirgt sich hinter „Smart Learning Environments“, und wie überträgt man dieses Konzept in die Praxis? Sirkka Freigang zeigt, wie Unternehmen mit „Smart Learning Design Toolkits“ und „Learning Journeys“ innovative Lern- und Arbeitswelten im Arbeitsalltag gestalten – da- mit aus passiver Wissensvermittlung eine nachhaltige und aktive Lernerfahrung wird. DieKammer bringt Betriebe und jungeMenschen gezielt zusammen, etwa beim erfolgreichen Format „Meet&Match“. Oder über die virtuelle Hanseatische Lehrstellenbörse, die auf großes Interesse stößt. Digi- tale Angebote eröffnen neue Zugänge und machen Ausbildung erlebbar, etwa wenn Industrieunterneh- men über Virtual Reality Einblicke in Berufe geben, die sonst hinterWerkstoren verborgenbleiben. Zum Bewerben der dualen Ausbildung dienen auch Initiativen wie die DIHK-Aktion Jetzt #können- lernen, bei der Azubis ihre Lehrstellen in Clips prä- sentieren, etwa über den TikTok-Kanal @die.azubis (siehe Randspalte). Und nicht zuletzt haben viele Un- ternehmen eigene Ideen, wie sie Auszubildende ge- winnen und halten können (siehe ab Seite 30). Ausbildung intensiver darstellen Für Sascha Schneider ist es wichtig, mit diesen mo- dernen Formaten noch stärker an die Schulen zu ge- HAMBURGER-WIRTSCHAFT.DE 28 FOTOS: KIRSTEN HAARMANN (2), PR (3) BETRIEBLICHE AUSBILDUNG

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