Februar / März 2020

COWORKING -SPACES Boom der Gemeinschaft In Hamburg entstehen immer mehr Coworking-Spaces. Gefragt sind professionelle Infrastruktur, branchenspezifische Angebote und Community-Management. Bauen mit System Schnell, wirtschaftlich und nachhaltig. GOLDBECK Nord GmbH, Niederlassung Hamburg Fuhlsbüttler Straße 29a, 22305 Hamburg Tel. +49 40 713761-0, hamburg@goldbeck.de konzipieren bauen betreuen goldbeck.de V ernetzter und individueller, inspirierender und fokussierter, günstiger und komfortab- ler – die Arbeitswelt stellt zunehmend kom- plexe Anforderungen. Und Coworking ist eine Mög- lichkeit, ihnen gerecht zu werden: Diese Art des ge- meinschaftlichen Arbeitens boomt. Zu differenzieren ist dabei zwischen drei For- men: In klassischen Business Centern befinden sich mehrere autarke Büro-Einheiten unter einem Dach. Beim eigentlichen Coworking arbeiten Selbststän- dige und Start-ups an Einzelplätzen auf einer großen Fläche und teilen sich die Infrastruktur: Das stärkt das sozialeMiteinander und ermöglicht projektbezo- gene Allianzen. Zudem gibt es Hybridmodelle – eine Kombination aus Business-Center und Coworking. Starkes Wachstum, Mischformen gefragt Der Immobiliendienstleister Jones Lang LaSalle (JLL) fasst die genannten drei Arbeitsformen unter dem Begriff Flex Space zusammen. Und dieser ist laut JLL in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, München und Stuttgart „in der jüngeren Ver- gangenheit jährlich um fast ein Drittel gewachsen“. Ein Beispiel für diesen Boom ist Lucas Opper- mann: In seinem Coworking-Space Die Diele in Ot- tensen stehen seit April 2018 auf 315 Quadratmetern Luftige Räume, bequeme Sitzgelegenheiten: Die Diele in Ottensen bietet 30Arbeitsplätze auf 315 Quadratmetern insgesamt 30 Arbeitsplätze bereit, die sich flexibel buchen lassen: 16 Euro kostet eine Tageskarte, 320 Euro ein fester Einzeltisch imMonat. Damit liegt Die Diele laut dem Vergleichsportal Coworkingguide.de im Bundesdurchschnitt. Und mit dem Mix aus ge- meinschaftlicher Arbeitsfläche und abgeschlosse- nen Büros, also einem Hybridmodell, bietet Opper- mann eine immer stärker nachgefragte Struktur: „Die Flächen der Hybridbetreiber wachsen →

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