Februar / März 2020

BLINDE ZEILE HAMBURGER WIRTSCHAFT 10 FOTO: HAMBURGISCHE BÜRGERSCHAFT/MICHAEL ZAPF Mehr Dynamik für dieWirtschaft Zwölf Politikfelder, 75 Einzelforderungen: Ein neues Standpunktepapier der Handels­ kammer nennt die Erwartungen der Hamburger Wirtschaft an die Politik. Zu drei zentralen Fragen haben die Parteien in der Bürgerschaft Stellung genommen. DR. DIRCK SÜSS dirck.suess@hk24.de sentative Mitgliederbefragung und eine Priori­ sierung der Forderungen. Das Ergebnis ist ein Papier mit 75 Einzelforderungen aus zwölf verschie­ denen Politikbereichen, die sich an die Bürger­ schaft und den Senat richten. Sie finden es unter www.hk24.de/standpunkt-buergerschaftswahl. Die Handelskammer möchte ihre Mitglieder zudem dabei unterstützen, bei der Bürgerschafts­ wahl eine gute Entscheidung zu treffen. Deswegen haben wir die Position der Bürgerschaftsparteien zu den wirtschaftspolitisch wichtigen Themenfel­ dern ermittelt, denen die Mitgliedsunternehmen in unserer Befragung einen besonderen Stellenwert zumaßen: innere Sicherheit, Verkehr und Bildung. So ergaben sich aus den Kernforderungen insge­ samt drei Fragen an die zur Wahl stehenden Par­ teien. Die Antworten der Parteien, die bereits heute in der Bürgerschaft vertreten sind, finden Sie auf den folgenden Seiten. D er Wahlkampf geht in die heiße Phase: Am 23. Februar findet die nächste Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft statt, die ent­ scheidende Weichen für die wirtschaftliche Ent­ wicklung stellt. Entsprechend ihrem gesetzlichen Auftrag, das Gesamtinteresse der gewerblichen Wirtschaft zu vertreten und für ihre Förderung zu wirken, nutzt die Handelskammer seit 1997 regel­ mäßig das Umfeld der Wahlen, um die Belange ihrer rund 170000Mitgliedsunternehmen andie Politik zu tragen. So begleitet die Kammer auch die diesjährige Bürgerschaftswahl und die Regierungsbildung. Die aktuellen Forderungen der Hamburger Wirtschaft an Politik und Verwaltung sind im Standpunktepapier „Mehr Dynamik für die Ham­ burger Wirtschaft ermöglichen“ gebündelt. Von April bis Juni 2019 diskutierten alle fachlich betei­ ligten Ausschüsse und Geschäftsbereiche der Kam­ mer die Textentwürfe. Der finale Gesamtentwurf wurde im Juli in einer gemeinsamen Sitzung aller Ausschussvorsitzenden und -geschäftsführer abge­ stimmt und im August im Präsidium einstimmig verabschiedet. Bis September erfolgten eine reprä

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