Februar 2019
HAMBURGER WIRTSCHAFT IN ZAHLEN HANDEL → In Hamburg geschieht das vor allem in der In- nenstadt, wo samstags bis zu einer halben Million Menschen unterwegs sind. In der City werden rund 18 Prozent der Einzelhandelsumsätze erwirtschaf- tet. Damit das so bleibt, wird in diesem Bereich mächtig investiert. So soll in den nächsten Jahren die 800Meter lange undwohl bekannteste Hambur- ger Flaniermeile Mönckebergstraße für mehr als zehn Millionen Euro verschönert werden, damit den bis zu 17.000 Menschen, die sich stündlich an der Kreuzung zur Spitalerstraße begegnen, ein be- quemeres Einkaufen ermöglicht wird. Stationärer Onlinehandel Neben der Instandsetzung wird auch umgebaut: Das Erscheinungsbild der Einkaufsstraßen ändert sich, denn in den Fußgängerzonen verschwimmt die Grenze zwischen Einzel- und Onlinehandel im- mer mehr. In sogenannten Flagship-Stores oder Showrooms machen Unternehmen wie der Brillen- händler EdelOptics auf ihre Produkte aufmerksam, die Kunden dann im Shop oder zu Hause online be- stellen können. Der Trend: Stationäre Einzelhändler verbinden das analoge Einkaufen mit dem digitalen. Das 14% des in Deutschland ge handelten Frischfischs werden auf demHamburger Fischmarkt jährlich in den Handel gebracht, insgesamt 36.000 Tonnen. 3.302 Hamburger Händler sind online aktiv, nur gut jeder zehnte. 1,5Mio. TonnenWaren werden jedes Jahr auf dem Hamburger Großmarkt umgeschlagen. Der Warenwert beträgt insgesamt rund zwei Milliarden Euro. 742 Supermärkte sind im Hamburger Branchen buch gelistet – im Schnitt ist das einer in mehr als jeder zehnten Straße. 75 Mio. Euro beträgt der Wert der Blumen, die jedes Jahr auf dem Hamburger Großmarkt verkauft werden.
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