Februar 2018

Am 1. März 2018 findet in der Handels- kammer Hamburg ein Online-Marketing Sprechtag statt, bei dem Sie sich kosten- los beraten lassen können. Mehr Infos unter www.hk24.de/online-marketing Fit für den Online-Markt HAMBURGER WIRTSCHAFT 02 / 18  TRENDS 41 150 Motive, individuelle Ideen gestaltet Britta Barthel auf Wunsch. „Wir arbeiten mit Handelsvertretern zusammen, sodass wir auch außerhalb Hamburgs den Ein- zelhandel gut bedienen können“, erklärt die Inhaberin. So finden sich die Karten im Kulturkaufhaus Dussmann an der Friedrichstraße in Berlin, und über den Online-Shop www.carldames.de lassen sie sich jederzeit und von überall bestel- len. „Der Markt für Papier, Büro und Schreibwaren, kurz PBS, hat sich rasant verändert. Immer mehr Hersteller über- nehmen selbst die Vermarktung an den Verbraucher“, beobachtet Thomas Rase- horn, der unter anderem Klienten aus der PBS-Branche berät. Bekannte Hersteller wie Faber-Castell, Montblanc oder Lamy eröffneten eigene Online-Shops, um direkt an Privatkunden zu verkaufen; hinzu kä- men Boutiquen wie die von Montblanc am NeuenWall und im Alsterhaus. Längst bie- ten auch Lebensmittel- und Drogerie- märkte, Buchhandlungen und die Postfili- alen in ihren Regalen die gängigen Papier- und Schreibwaren an. Große Marktanteile hat auch das international agierende Unternehmen Staples, das al- lein in Hamburg zehn Filialen betreibt und im Internet die privaten und gewerb- lichen Kunden bedient. „Für den inhabergeführten Einzel- handel wird der Markt daher immer klei- ner und weniger ertragreich“, fasst Rase- horn den Trend zusammen. Der frühere Geschäftsführer des traditionsreichen Un- ternehmens Schacht & Westerich GmbH hat im Sommer 2017 deshalb das letzte seiner Geschäfte imWandsbeker Einkaufs- zentrum Quarree geschlossen. Ins Hanse- viertel, wo Schacht & Westerich ebenfalls vertreten war, ist inzwischen die Papeterie Bathelt eingezogen. Den Online-Shop www.schacht-westerich.de betreibt heute die Karlsruher Fritz Fischer GmbH & Co. KG. Rasehorn bleibt der Branche treu, ist jedoch in die Beratung gewechselt. 2017 gründete er mit zwei Partnern das Bera- tungsunternehmen acompo GmbH. Sehr breit aufgestellt ist das Unterneh- men Dössel & Rademacher OHG. Bekannt Heiner Schote heiner.schote@hk24.de Telefon 36138-275 kannter sind die drei Laden-lokale, die das 1913 gegründete Unternehmen betreibt. Im Stammhaus an der Brandstwiete wer- den in erster Linie Bürobedarf und Schreibwaren verkauft, viele Industriekun- den holen die Gefahrgutaufkleber und Formulare dort direkt ab. Im Levantehaus in der Innenstadt und in Ahrensburg bietet Dössel & Rade- macher vor allem Premium-Schreibgeräte und Leder-Accessoires an. „Auf Wunsch lassen wir individuelle Reise- oder Akten- taschen anfertigen, die von der Offenba- cher Firma F. Hammann, der ältesten Le- dermanufaktur Deutschlands, hergestellt werden“, sagt Rathgeber. „Hier kommt es ebenfalls darauf an, dass wir unseren Kun- den einen exzellenten Service und eine gute Beratung bieten.“ Ein Satz, den auch Britta Barthel unterschreiben kann. sind seine Schreibwarengeschäfte in Ham- burg und Ahrensburg sowie der Online- Shop. Noch weitaus größere Umsätze er- wirtschaftet das Unternehmen jedoch im Direkthandel mit Büroartikeln. Auch hier, im B2B-Geschäft, sind die Ansprüche ge- stiegen. „Unsere Kunden erwarten nicht nur einen günstigen Preis, sondern auch eine hohe Warenverfügbarkeit. Sie haben klare Vorstellungen von den Lösungen im eProcurement, also von der elektroni- schen Beschaffung“, sagt Inhaberin De- nise Rathgeber. Ihre Firma, die sie gemeinsammit An- dreas David führt, bietet Gewerbetreiben- den einen geschlossenen Online-Shop. Dort können nur registrierte Nutzer das Sortiment ordern. Viele Industriekunden kennen Dössel & Rademacher als Markt- führer im Bereich der Gefahrgutaufkleber, die für Lkws, Züge, Pakete oder bei der Luftfracht vorgeschrieben sind. Noch be- „Auf Wunsch lassen wir indivi- duelle Reise- oder Aktentaschen fertigen“, sagt Rathgeber Bei Dössel & Rademacher bietet Inhaberin Denise Rathgeber ein breit gefächertes Sortiment an „Für den inhabergeführten Einzelhandel wird der Markt immer kleiner“

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